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Das Tagesgeldkonto ist ein Sparkonto ähnlich dem wohlbekannten Sparbuch, jedoch mit dem Unterschied, dass die Rendite dieser Geldanlage auf einem höheren Niveau liegt. Das ist auch der Grund, weshalb sich das Tagesgeld im Gegensatz zum Sparbuch wachsender Beliebtheit erfreut.
Während die Banken auf die Sparbucheinlage gerade mal 1,00 bis 1,50% Zinsen im Jahr Zahlen, was sogar unter der Inflationsrate liegt, erhalten Tagesgeld-Anleger je nach Angebot 4,00 bis 4,50% Zinsen im Jahr, bei Sonderaktionen bzw. Neukundenangeboten sogar 5,00% und mehr.
Man könnte meinen, solche hohen Tagesgeld Zinsen gehen zu Lasten der Sicherheit der Anleger, aber dem ist nicht so. Ebenso wie das Sparbuch ist auch das Tagesgeldkonto eine sichere Geldanlage ohne Risiko, zumindest bei deutschen Banken. Diese sind in den meisten Fällen Mitglied eines sogenannten Einlagensicherungsfonds und darüber sind die Einlagen der Kunden bei deutschen Banken zu 100% abgesichert. Bei Anbietern aus dem Ausland muss man sich jedoch kundig machen, da die Einlagensicherung je nach Staat variieren kann.
Und das Tagesgeldkonto hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: wie man dem Namen schon entnehmen kann, ist das angelegte Kapital täglich verfügbar. Man kann zu jeder Zeit über sein Geld verfügen und ist an keine fristen gebunden, wie das beispielsweise bei einem Sparbuch der Fall ist.
Einen Nachteil, wenn auch keinen entscheidenden, hat das Tagesgeld jedoch auch. Die Zinsen richten sich nach den Leitzinsen und können kurzfristig angepasst werden, sowohl nach unten als auch nach oben hin. Eine langfristige Planungssicherheit mit einem bestimmten Zinssatz hat man dementsprechend nicht.
Noch lukrativer wäre natürlich eine Investition in Zinshäuser .
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